
Sehr geehrter Herr Schäfer,
liebe Paten,
leider gibt es schlechte Nachrichten aus der Lausitz:
Der Vater des Milkener Wolfsrudels wurde am Sonntag Abend
in der Nähe von Senftenberg bei einem Verkehrsunfall getötet.
Damit fehlt nun schon dem zweiten Wolfsrudel in Deutschland
ein Elternteil. Erst im November verlor der Vater des
Welzower Rudels auf der Straße sein Leben.
Durch einen solchen Verlust steht die Zukunft
des gesamten Rudels auf dem Spiel.
Seit der Rückkehr des Wolfes nach Deutschland
wurden in sechs Jahren zwölf Tiere durch
Verkehrsunfälle getötet. Damit ist in diesem Winter
die Anzahl der deutschen Wolfsrudel von sieben
auf fünf gefallen. Auch wenn eine Chance bestehen,
dass die Lücken durch noch ungebundene Männchen
ersetzt werden, gibt es dafür keine Garantie.
Dieser hohe Verlust zeigt deutlich,
wie weit der vom Aussterben bedrohte Wolf
immer noch davon entfernt ist,
bei uns einen gesicherten Bestand zu haben.
Einen ausführlichen Bericht
finden Sie auf unserer NABU-Webseite:
http://www.nabu.de/aktionenundprojekte/wolf/verkehrsopfer/13326.html
Vielen Dank, dass Sie mit Ihrer Patenschaft
unsere Wolfsarbeit unterstützen!
Nur, indem wir in Deutschland die Akzeptanz des Wolfes
weiter Verbessern und uns auch vor Ort in der Lausitz
intensiv für die Wölfe einsetzen,
haben die Wölfe eine Zukunft in unserer Landschaft.
Vielen Dank für Ihre treue Hilfe dabei!


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